Naturillustrationenvon Christopher Schmidt

Naturkundliche Reisen bieten intensive und spannende Einblicke

Griechenland

Krauskopfpelikane, Schlangenadler und Steinsperlinge am Kerkinisee

Frühling in Nordgriechenland

Die Landschaften Nordgriechenlands besitzen eine außerordentliche landschaftliche Vielfalt und sind reich an Vögel. Das steil aufragende Belesgebirge, die fruchtbare Ebene von Serres, der flache Kerkinisee und der Strymonas, ein breiterFluss aus den bulgarischen Rhodopen, bieten sowohl Nahrungs-,als auch Brutmöglichkeiten für eine Vielzahl an seltenen und vom Aussterben bedrohten Vogelarten. Die Landwirtschaft zwischen den verstreut liegenden Dörfern ist weitgehend extensiv und die bewaldeten Hügel werden nur sporadisch genutzt. Häufig sehen wir Wasserbüffeln am Seeufer entlangziehen oder Schafe die an Berghängenweiden. Die Bevölkerung steht dem Schutzgebiet positiv gegenüber, denn industrielle Ansiedlungen sind kaum oder nicht mehr vorhanden. So versprechen sich viele Einheimische in der touristischen Nutzung eine wirtschaftliche Perspektive. Unsere Reisezeit ist so gewählt, dass wir den Zughoch nordischer Vögel noch miterleben können. Gleichzeitig erfreuen wir uns an heimkehrenden und hier brütenden Arten.

Zielarten: Krauskopf- und Rosapelikan, Flamingos, Dünnschnabel- und Schwarzkopfmöwe, Triel, Stein- und Schlangenadler, Grau- und Blutspecht, Kalanderlerche, Balkanmeise, Steinsperling.



In die Naturparadiese Litauens

Kurische Nehrung, Memeldelta und Seenlandschaft im
Žemaitija Nationalpark

Die Memel ist der mächtigste Strom Litauens. Vor der Mündung ins Kurische Haff teilt sich der Fluss in unzählige Arme und bildet ein riesiges Delta.

In den umliegenden Mooren sind Zitronenstelze, Schelladler, Doppelschnepfe und Seggenrohrsänger schon in ihren Revieren angekommen. Von der Flussmündung der Memel aus, sind die mächtigen Sanddünen der Kurischen Nehrung deutlich sichtbar. Diese im Ostseeraum einzigartige Landschaft
ist Heimat des seltenen Brachpiepers. Die Dünentäler sind mit hohen Kiefern, Linden und Eichen bewaldet. Hier brüten Birkenzeisig, Grünlaubsänger und der Zwergschnäpper. Sogar Elche leben hier.

Die Landschaft um den Žemaitija-Nationalpark ist an Harmonie kaum zu überbieten. Neben kristallklaren Seen und dunklen Wäldern beeindrucken die bunten Wiesen und kleinen Storchendörfer. Unsere Reise mit Beginn und Ende in Palanga, führt uns zu den eindrucksvollsten Landschaften im Westen Litauens.