Naturillustrationenvon Christopher Schmidt

Naturkundliche Reisen bieten intensive und spannende Einblicke

Naturkundliche Reise in den Kaukasus im 25.4. - 5.5. 2020

Vogelbeobachtung im Kaukasus - Georgien und Armenien

Riesenrotschwanz, Königshühner und kaukasische Spezialitäten

Beschreibung: https://www.birdingtours.de/fileadmin/_processed_/e/8/csm_2016-Juni-Oesterreich-Bartgeier-Christoph-Moning_7870b1d028.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Kaukasus ist vielgestaltig und spektakulär. Auf kurzen Entfernungen wechseln sich hochalpine Gebirgslandschaften mit baumlosen Steppen, trockenen Wüsten und Orient-Buchenwäldern ab. Manche Gebiete am sagenhaften Sevansee ähneln skandinavischen Hochebenen, bei anderen, wie dem Vedi-Tal drängen sich Vergleiche mit Afrika auf. So vielfältig wie die Landschaften sind auch Fauna und Flora. Auf dieser Reise wollen wir natürlich die endemischen Vogelarten (Königshühner und Birkhuhn) kennenlernen. Gleichfalls interessieren uns Arten, die im Kaukasus ihr westlichstes Verbreitungsgebiet haben. Darunter Berggimpel, Riesenrotschwanz und Rotstirngirlitz. Für diese Arten bewegen wir uns oberhalb der Baumgrenze bis in die schneebedeckten Hochtäler. Erfreuen wollen wir uns an Adlern, Geiern und Falken, denen wir täglich begegnen. Unser Interesse gilt natürlich auch den vielen Kleinvogelarten, die mit den Höhenstufen und sich ändernder Vegetation, in immer wieder neuer Zusammensetzung auftreten.

Unsere Reise beginnt im georgischen Tiblissi mit der Erkundung des Kazbegi-Nationalparks, findet seine Fortsetzung in Kachetien, dem riesigen Sewansee, der Vedisteppe, den Armash-Teichen und endet am Berg Aragats im Kleinen Kaukasus in Armenien. Dabei werden wir von lokalen georgischen und armenischen Ornithologen begleitet, deren Arbeit wir mit unserer Reise direkt unterstützen. Sicher bekommen wir durch sie viele Einblicke in Kultur und Geschichte des Kaukasus.

 

 

Einige Zielarten

Kaukasus- und Kaspi-Königshuhn, Kaukasus-Birkhuhn, Riesenrotschwanz, Berggimpel, Weißflügelgimpel, Weißkehlsänger, Steinbraunelle, Halbringfliegenschnäpper, Rotstirngirlitz, Schneefink, Kappenammer, Steinortolan, Mauerläufer, Kaiser-, Schlangen- und Zwergadler, Bartgeier, Weißkopfruderente, Weißschwanzkiebitz, Blauwangenspint, Klippenkleiber, Rosenstar, Kaukasus-Steinschmätzer, sowie Bezoarziege, Steinbock, Goldschakal. Geringe Chancen auf Braunbär, Wolf und Luchs.

 

 

 

 

 

 

 

 

Reisedaten

 

Reisecode:                             KAU 01

1. Termin:                               25.04. - 05.05.2019

2. Termin:                                     14.05. - 24.05.2019

Reisedauer:                            11 Tage / 10 Nächte

Teilnehmerzahl:                      8 - 14 Personen

Preis ab:                                 2.490 Euro pro Person im Doppelzimmer

Einzelzimmerzuschlag:          140 Euro

Aufpreis Kleingruppe:           150 Euro bei 5 - 7 Personen

Griechenland

Krauskopfpelikane, Schlangenadler und Steinsperlinge am Kerkinisee

Frühling in Nordgriechenland

Die Landschaften Nordgriechenlands besitzen eine außerordentliche landschaftliche Vielfalt und sind reich an Vögel. Das steil aufragende Belesgebirge, die fruchtbare Ebene von Serres, der flache Kerkinisee und der Strymonas, ein breiterFluss aus den bulgarischen Rhodopen, bieten sowohl Nahrungs-,als auch Brutmöglichkeiten für eine Vielzahl an seltenen und vom Aussterben bedrohten Vogelarten. Die Landwirtschaft zwischen den verstreut liegenden Dörfern ist weitgehend extensiv und die bewaldeten Hügel werden nur sporadisch genutzt. Häufig sehen wir Wasserbüffeln am Seeufer entlangziehen oder Schafe die an Berghängenweiden. Die Bevölkerung steht dem Schutzgebiet positiv gegenüber, denn industrielle Ansiedlungen sind kaum oder nicht mehr vorhanden. So versprechen sich viele Einheimische in der touristischen Nutzung eine wirtschaftliche Perspektive. Unsere Reisezeit ist so gewählt, dass wir den Zughoch nordischer Vögel noch miterleben können. Gleichzeitig erfreuen wir uns an heimkehrenden und hier brütenden Arten.

Zielarten: Krauskopf- und Rosapelikan, Flamingos, Dünnschnabel- und Schwarzkopfmöwe, Triel, Stein- und Schlangenadler, Grau- und Blutspecht, Kalanderlerche, Balkanmeise, Steinsperling.



In die Naturparadiese Litauens

Kurische Nehrung, Memeldelta und Seenlandschaft im
Žemaitija Nationalpark

Die Memel ist der mächtigste Strom Litauens. Vor der Mündung ins Kurische Haff teilt sich der Fluss in unzählige Arme und bildet ein riesiges Delta.

In den umliegenden Mooren sind Zitronenstelze, Schelladler, Doppelschnepfe und Seggenrohrsänger schon in ihren Revieren angekommen. Von der Flussmündung der Memel aus, sind die mächtigen Sanddünen der Kurischen Nehrung deutlich sichtbar. Diese im Ostseeraum einzigartige Landschaft
ist Heimat des seltenen Brachpiepers. Die Dünentäler sind mit hohen Kiefern, Linden und Eichen bewaldet. Hier brüten Birkenzeisig, Grünlaubsänger und der Zwergschnäpper. Sogar Elche leben hier.

Die Landschaft um den Žemaitija-Nationalpark ist an Harmonie kaum zu überbieten. Neben kristallklaren Seen und dunklen Wäldern beeindrucken die bunten Wiesen und kleinen Storchendörfer. Unsere Reise mit Beginn und Ende in Palanga, führt uns zu den eindrucksvollsten Landschaften im Westen Litauens.